Wasserstoffbrücken Schweiz
Rechtliche Fragen grenzüberschreitender Wasserstoffnetze am deutsch-schweizerischen Hochrhein
Aufbauend auf den vom Ministerium für Umwelt, Energie und Klima Baden-Württemberg geförderten Forschungsprojekten „Wasserstoffbrücken“ stellt die Studie aus der Perspektive der baden-württembergischen Unternehmen und Planungsträger die rechtlich-administrativen Rahmenbedingungen einer grenzüberschreitenden Verknüpfung von Wasserstofftransportinfrastrukturen zwischen Deutschland und der Schweiz anwendungsorientiert dar.
Das mit den Klimapartnern Südbaden gemeinschaftlich betriebene Forschungsprojekt verfolgt das Ziel, den Anschluss der Industriebereiche mit hohem Wasserstoffbedarf im Dreiländereck, insbesondere den Chemie- und Pharmaindustriecluster an Ober- und Hochrhein durch eine grenzüberschreitende Verknüpfung der Wasserstoffnetze zu ermöglichen und den Wasserstoffnetzausbau generell zu beschleunigen. Zu diesem Zweck sollen mit der Studie die rechtlichen Rahmenbedingungen für eine grenzüberschreitende Verknüpfung der Wasserstoffpipelines an den aus der Sicht der Leitungsbetreiber geeigneten Stellen beleuchtet werden. Damit sollen einerseits die Planungen der Leitungsnetzbetreiber effizienter gestaltet und darüber hinaus auch den mit der Durchführung der erforderlichen Verwaltungsverfahren betrauten Behörden eine effiziente Verfahrensgestaltung durch innovative Ansätze der grenzüberschreitenden Verfahrenskoordination an die Hand gegeben werden.
Gefördert aus dem Innovationsfonds Klima- und Wasserschutz der badenova AG & Co. KG.
Mittelgebende Einrichtung: badenova AG & Co. KG
Projektdauer: Januar 2026 – Februar 2028
Projektleitung: Prof. Dr. Michael Frey
Projektmitarbeitende: N. N.
Kontakt
Kehler Institut für Angewandte Forschung (KIAF)