Studierende des Masterstudiengangs „Management von regionalen Innovationsökosystemen“ haben diese Frage im Rahmen eines Solution Labs praxisnah und kreativ beantwortet.
In einem leerstehenden Ladenlokal am Lahrer Marktplatz entwickelten sie innovative Nutzungskonzepte zur Belebung der Innenstadt und für innerstädtischen Leerstand – darunter das „Lahrer Wohnzimmer“, die Werk.Stadt.Lahr, das „StadtFass“ und das „Haus der Vereine“. Die Ideen stießen bei der Abschlusspräsentation auf großes Interesse bei Oberbürgermeister Markus Ibert, Lahrs Wirtschaftsförderer Robin Derdau sowie Gemeinderät*innen und Vertreter*innen des lokalen Einzelhandels.
Besonders erfreulich: Die Stadt Lahr prüft die Umsetzung einzelner Konzepte bereits zwischen Ostern und Pfingsten.
Für den Prorektor Forschung, Weiterbildung, Transfer der Hochschule Kehl, Prof. Dr. Hansjörg Drewello, und die Leiterin des Studiengangs an der Universität Straßburg, Verena Hänsch-Hervieux, zeigt das Solution Lab eindrucksvoll, wie ein ursprünglich für Innovationsökosysteme entwickeltes Lehrformat zu einem wirksamen Instrument für kreative kommunale Lösungen werden kann.
Ein starkes Beispiel für anwendungsorientierte Lehre, Kooperation mit Kommunen und innovative Stadtentwicklung.
Foto: Stadt Lahr