Am 27. Mai 2026 begrüßte die Hochschule Studierende der Université Gustave Eiffel aus Paris, die im Rahmen des Bachelorstudiengangs „Langues étrangères appliquées“ sowie des Masterstudiengangs „Commerce international trilangues“ an einer Studienreise nach Kehl teilnahmen.
Im Mittelpunkt des Besuchs stand die Hochschule als Hochschule für öffentliche Verwaltung, ihre internationale Ausrichtung im deutsch-französischen Grenzraum sowie die Bedeutung grenzüberschreitender Zusammenarbeit im europäischen Mehrebenensystem. Dazu wurden neben dem vielfältigen Studienangebot der Hochschule auch die Forschungsaktivitäten des Kehler Instituts für Angewandte Forschung präsentiert, insbesondere die international ausgerichteten ASA-Projekte mit Burundi und Sambia.
Ein besonderes Highlight war der Austausch zwischen Studierenden aus Kehl und Paris zum Thema „Leben am Rhein – an der Grenze zu Frankreich“. In einem interaktiven Gallery-Walk diskutierten die Teilnehmenden über das grenzüberschreitende Studentenleben in Kehl und Straßburg, die Bedeutung der französischen Sprache im Studium sowie Unterschiede zwischen dem deutschen und französischen Hochschulsystem. Die Ergebnisse wurden anschließend gemeinsam vorgestellt und reflektiert.
Der Besuch bot vielfältige Gelegenheiten für fachlichen und persönlichen Austausch und unterstrich einmal mehr die Bedeutung internationaler Begegnungen für Studium, Forschung und Verwaltungspraxis im europäischen Grenzraum. Der Besuch fügt sich ein in das Mittelbauprogramm für HAWen BW der Forschungsgruppe von Prof. Dr. Michael Frey, im Rahmen dessen der Ausbau internationaler Stakeholderkontakte eine besondere Priorität ist.