GRENZCAP

Stärkung der Kompetenzen und Entwicklung der systematischen Berücksichtigung der Grenzlage in den Verwaltungen am Oberrhein

Am Oberrhein gehört das tägliche Pendeln über Grenzen zum Alltag – sei es zur Arbeit, zur medizinischen Versorgung oder zum Studium. Für die Verwaltungen ist grenzüberschreitende Zusammenarbeit jedoch oft kompliziert: Unterschiedliche Systeme und fehlende Abstimmung bremsen den Austausch.

Hier setzt GRENZCAP an. Das Projekt stärkt die grenzüberschreitenden Kompetenzen von Verwaltungsmitarbeitenden und Entscheidungsträger*innen durch passgenaue Fortbildungen, strukturierte Kurzpraktika in Nachbarverwaltungen und praxisnahe Werkzeuge für einen echten „grenzüberschreitenden Reflex“. Alle Maßnahmen – von Schulungsmodulen über juristische Analysen bis hin zu Begleitmaterialien – werden durch das Euro-Institut in Zusammenarbeit mit der Hochschule Kehl erprobt und langfristig verfügbar gemacht, sodass am Ende der Projektlaufzeit ein neues, dauerhaftes Fortbildungsangebot für Entscheidungsträger*innen steht.

Durch die entwickelten Fortbildungen soll die gegenseitige Kenntnis der Verwaltungsakteure und -systeme im Oberrheingebiet gestärkt, und der Austausch zwischen jenen Akteuren, die sich mit der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit beschäftigen, gefördert werden. Zudem ist die bessere Berücksichtigung und Integration der grenzüberschreitenden Angelegenheiten in den lokalen und regionalen Politikfeldern ein weiteres Ziel.

Auf diese Weise trägt GRENZCAP dazu bei, dass Verwaltungen dies- und jenseits des Rheins besser zusammenarbeiten – für eine öffentliche Verwaltung, die schneller, verständlicher und wirksamer auf die Herausforderungen einer grenzüberschreitenden Region reagieren kann.

Renforcement des compétences et développement de la prise en compte systématique de la situation transfrontalière dans les administrations du Rhin supérieur.

Au Rhin supérieur, franchir la frontière fait partie du quotidien. Beaucoup de personnes passent la frontière pour travailler, se soigner ou étudier. Pour les administrations, la coopération transfrontalière reste pourtant difficile. Les systèmes diffèrent et le manque de coordination ralentit les échanges.

C’est là qu’intervient GRENZCAP. Le projet renforce les compétences transfrontalières du personnel administratif et des décideurs. Il propose des formations adaptées, de courts stages dans les administrations voisines et des outils pratiques pour créer un vrai « réflexe transfrontalier ». L’Euro-Institut et la Haute école de Kehl testent tous ces éléments et les rendent durables. À la fin du projet, une nouvelle offre de formation permanente sera disponible pour les décideurs.

Ces formations doivent améliorer la connaissance mutuelle des acteurs et des systèmes administratifs du Rhin supérieur. Elles encouragent aussi les échanges entre les personnes qui travaillent sur la coopération transfrontalière. Un autre objectif est de mieux intégrer les enjeux transfrontaliers dans les politiques locales et régionales.

Ainsi, GRENZCAP aide les administrations des deux côtés du Rhin à mieux collaborer. Cela permet une action publique plus rapide, plus compréhensible et plus efficace face aux défis d’une région transfrontalière.

Projektdauer: 01.08.2025 – 31.12.2027

Kofinanziert durch: EU (Interreg), Collectivité européenne d’Alsace, Eurométropole de Strasbourg, Région Grand Est, Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

Projektträger: Euro-Institut

Projektleitung: Prof. Dr. Michael Frey

Projektmitarbeitende: Philipp Boetzelen, Lea Frey

Generic selectors
Exact matches only
Search in title
Search in content
Post Type Selectors