Das Interreg-Projekt GRENZCAP, das gemeinsam von der Hochschule Kehl (unter der Leitung von Prof. Dr. Michael Frey) und dem Euro-Institut als Projektträger durchgeführt wird, hat die Berücksichtigung der Grenzlage in den Verwaltungen am Oberrhein zum Ziel.
In diesem Rahmen fanden sich am 24. März 2026 knapp 20 Teilnehmenden aus Verwaltungen beiderseits der Grenze an der Hochschule Kehl ein, um in einem Workshop das Konzept des sog. „grenzüberschreitenden Reflexes“ zu vertiefen. Im Projektkontext ist hiermit die Einbeziehung der grenzüberschreitenden Dimension im Verwaltungshandeln gemeint.
Nach einer Begrüßung durch Rektor Prof. Dr. Joachim Beck stellte das Projektteam der Hochschule (Lea Frey und Philipp Boetzelen) die bisherigen Ergebnisse vor, die auf einer Serie von Interviews mit Projektpartnern sowie assoziierten Verwaltungen am Oberrhein beruhen. Anschließend wurde eine Arbeitsdefinition für den grenzüberschreitenden Reflex präsentiert und mit den Vertreter*innen der Verwaltungen abgestimmt.
Am zweiten Teil des Workshops lag der Fokus auf der praktischen Anwendung: Unter Anleitung des Euro-Instituts bearbeiteten die Teilnehmenden grenzüberschreitende Fallbeispiele und diskutierten später über die Voraussetzungen für einen funktionierenden grenzüberschreitenden Reflex in der (Verwaltungs-)Praxis.
Die Ergebnisse des Workshops bilden die Weichenstellung für die Entwicklung einer Toolbox, die die Verwaltungen künftig bei der Identifizierung von grenzüberschreitenden Auswirkungen bzw. Potenzialen unterstützen soll. Dies wird im weiteren Projekterlauf erfolgen.
Mehr Informationen zum Projekt gibt es unter www.hs-kehl.de/grenzcap.