#explainyourobstacle

Entwicklung eines bürgerfreundlichen Monitoringtools für grenzüberschreitende Hindernisse

Das Projekt #explainyourobstacle im Rahmen des Förderprogramms „Grenzscouts“ bearbeitet die Forschungsfrage: Welche grenzbezogenen rechtlich-administrativen Hindernisse bestehen für Bürgerinnen und Bürgern in Grenzregionen?

Im Vordergrund des Projekts steht die Entwicklung eines nutzbaren Monitoring-Tool für grenzüberschreitende Hindernisse, durch das die Sammlung von Daten zu grenzbezogenen Hindernissen in der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit aus der Perspektive von Bürgerinnen und Bürgern erfolgt. Damit wird ein in der Form und diesem Umfang ein neuer und bisher einmaliger Datensatz geschaffen, der die rechtliche Aufarbeitung und Weiterleitung grenzüberschreitend problematischer Fälle ermöglicht und erleichtern soll.

In einem ersten Analyseschritt wird der Datensatz, bestehend aus Textdaten, mithilfe der Methode der thematischen Analyse (thematic analysis) qualitativ kodiert und typisiert. Aufbauend auf den Typen erfolgt eine Fallauswahl für eine juristische Analyse.

Die juristische Aufarbeitung erfolgt in einem zweiten Schritt des Projekts, auf der Grundlage eines im Projekt zu entwickelndem bundesweit einheitlichem und grenzüberschreitend kompatiblem Standard unter Herausarbeitung von denkbaren Lösungsvorschlägen. Dabei sollen Hindernisse, potentielle Lösungen und charakteristische Fallgestaltungen steckbriefartig in Form von Fallstudien aufgearbeitet werden.

In einem dritten Schritt erfolgt die Dissemination der Ergebnisse in Form eines auf den Forschungserkenntnissen aufbauenden Schulungsprogramms für grenzüberschreitende Akteure, in denen die aktuellen Hindernisse und eventuelle Lösungsmöglichkeiten unter Nutzung der Case Studies didaktisch aufbereitet vermittelt werden können sowie durch die Erarbeitung eines Transferleitfadens, auf dessen Grundlage das Tool und die Methodik in andere grenzregionale Kontexte übertragen werden kann.

Projektdauer: September 2024 – Dezember 2026

Projektleitung: Prof. Dr. Michael Frey

Drittmittelgeber: Bundesministerium des Innern und für Heimat (BMI)

Kontakt

Kehler Institut für Angewandte Forschung (KIAF)

+49 7851 894-155
kiaf(at)hs-kehl.de
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