#explainyourobstacle

Entwicklung eines bürgerfreundlichen Monitoringtools für grenzüberschreitende Hindernisse

Das Projekt #explainyourobstacle im Rahmen des Förderprogramms „Grenzscouts“ bearbeitet die Forschungsfrage: Welche grenzbezogenen rechtlich-administrativen Hindernisse bestehen für Bürgerinnen und Bürgern in Grenzregionen?

Im Vordergrund des Projekts steht die Entwicklung eines nutzbaren Monitoring-Tool für grenzüberschreitende Hindernisse, durch das die Sammlung von Daten zu grenzbezogenen Hindernissen in der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit aus der Perspektive von Bürgerinnen und Bürgern erfolgt. Damit wird ein in der Form und diesem Umfang ein neuer und bisher einmaliger Datensatz geschaffen, der die rechtliche Aufarbeitung und Weiterleitung grenzüberschreitend problematischer Fälle ermöglicht und erleichtern soll.

In einem ersten Analyseschritt wird der Datensatz, bestehend aus Textdaten, mithilfe der Methode der thematischen Analyse (thematic analysis) qualitativ kodiert und typisiert. Aufbauend auf den Typen erfolgt eine Fallauswahl für eine juristische Analyse.

Die juristische Aufarbeitung erfolgt in einem zweiten Schritt des Projekts, auf der Grundlage eines im Projekt zu entwickelndem bundesweit einheitlichem und grenzüberschreitend kompatiblem Standard unter Herausarbeitung von denkbaren Lösungsvorschlägen. Dabei sollen Hindernisse, potentielle Lösungen und charakteristische Fallgestaltungen steckbriefartig in Form von Fallstudien aufgearbeitet werden.

In einem dritten Schritt erfolgt die Dissemination der Ergebnisse in Form eines auf den Forschungserkenntnissen aufbauenden Schulungsprogramms für grenzüberschreitende Akteure, in denen die aktuellen Hindernisse und eventuelle Lösungsmöglichkeiten unter Nutzung der Case Studies didaktisch aufbereitet vermittelt werden können sowie durch die Erarbeitung eines Transferleitfadens, auf dessen Grundlage das Tool und die Methodik in andere grenzregionale Kontexte übertragen werden kann.

Beschreiben Sie Ihr grenzbedingtes Hindernis

Stoßen Sie beim Überqueren der Grenze, sei es zum Arbeiten, Studieren, Reisen oder bei der Nutzung öffentlicher Leistungen, auf Hindernisse oder Schwierigkeiten? Im Forschungsprojekt #explainyourobstacle sammelt und untersucht die Hochschule Kehl solche Erfahrungen. Beschreiben Sie das Hindernis in bis zu 500 Wörtern.

Anonyme Teilnahme

Das Formular fragt weder Ihren Namen noch Kontakt-, Identifikations- oder Standortdaten ab. Es greift nicht auf den Standort Ihres Geräts zu. Bitte nennen Sie auch im Freitext keine persönlichen Daten wie Namen, Adressen, E-Mail-Adressen, Telefonnummern, Kennzeichen, Aktenzeichen oder sonstige Angaben, durch die Sie oder andere erkennbar werden könnten. Eine persönliche Antwort ist nicht möglich.

Décrivez votre obstacle frontalier

Rencontrez-vous des obstacles ou des difficultés lorsque vous franchissez la frontière, que ce soit pour travailler, étudier, voyager ou utiliser des services publics ? Dans le cadre du projet de recherche #explainyourobstacle, la Hochschule Kehl recueille et analyse de telles expériences. Décrivez l’obstacle en 500 mots maximum.

Participation anonyme

Le formulaire ne vous demande ni votre nom ni vos coordonnées et ne recueille aucune donnée d’identification ou de localisation. Il n’accède pas à la localisation de votre appareil. Veuillez également ne mentionner dans le champ de texte libre aucune donnée à caractère personnel, telle que des noms, des adresses, des adresses électroniques, des numéros de téléphone, des plaques d’immatriculation, des références de dossier ou toute autre information permettant de vous identifier ou d’identifier d’autres personnes. Il n’est pas possible de vous répondre personnellement.

Ausführliche Forschungs- und Datenschutzinformation

Das Forschungsprojekt #explainyourobstacle untersucht, welche grenzbezogenen rechtlichen und administrativen Hindernisse Bürgerinnen und Bürger in Grenzregionen erleben. Die Hochschule Kehl sammelt dazu kurze Beschreibungen, wertet sie thematisch aus, bildet Hindernistypen und bereitet diese auf, sodass Lösungen zur Überwindung erarbeitet werden können. Auf dieser Grundlage werden Fallstudien, wissenschaftliche Veröffentlichungen, Schulungsmaterialien und ein Transferleitfaden entwickelt.

Die Teilnahme ist freiwillig. Aus einer Nichtteilnahme entstehen Ihnen keine Nachteile. Das Formular ist für eine anonyme Nutzung ausgelegt. Es fragt keine Namen, Kontaktdaten, Anschriften, Nutzerkonten, demografischen Angaben oder Standortdaten Ihrer Person ab und greift nicht auf die Geolokalisierung Ihres Endgeräts zu. Im Projektdatensatz wird keine Verbindung zu Ihrer Person angelegt.

Bitte geben Sie auch im Freitext keine personenbezogenen oder vertraulichen Informationen an. Dazu gehören insbesondere Namen, private oder dienstliche Adressen, E-Mail-Adressen, Telefonnummern, Geburtsdaten, Kennzeichen, Versicherungs-, Personal- oder Aktenzeichen sowie Angaben, durch deren Kombination Sie oder andere Personen erkennbar werden könnten. Beschreiben Sie stattdessen nur das allgemeine Hindernis und den betroffenen grenzüberschreitenden Sachzusammenhang. Eingänge werden vor der weiteren wissenschaftlichen oder rechtlichen Analyse gesichtet. Werden dabei personenbeziehbare Angaben erkannt, werden diese entfernt oder der betreffende Eintrag wird von der weiteren Verarbeitung ausgeschlossen.

Das Projektteam sichtet, kategorisiert und analysiert die eingegangenen Texte. Die Auswertung dient ausschließlich Forschung, Projektentwicklung und Wissenstransfer. Ergebnisse können in zusammengefasster Form oder als anonyme, gekürzte oder sinngemäß wiedergegebene Beispiele in Statistiken, Visualisierungen, Fallstudien, Berichten, wissenschaftlichen Publikationen, Schulungen und gegenüber fachlich zuständigen grenzüberschreitenden oder öffentlichen Stellen verwendet werden. Es werden keine personenbeziehbaren Meldungen veröffentlicht oder an Behörden, Beratungsstellen oder andere Dritte weitergeleitet. Die Daten werden in einer zugriffsgeschützten Projektumgebung verarbeitet.

Das Tool dient der wissenschaftlichen Erhebung und nicht der individuellen Beratung, der Bearbeitung eines Verwaltungsantrags oder der Einlegung eines Rechtsbehelfs. Mit dem Absenden werden keine Fristen gewahrt und keine Ansprüche geltend gemacht. Da keine Kontaktdaten erhoben werden, kann das Projektteam nicht antworten. Für konkrete Hilfe wenden Sie sich bitte unmittelbar an eine zuständige Informations-, Beratungs- oder Verwaltungsstelle.

Vollständig anonyme Informationen lassen sich keiner identifizierten oder identifizierbaren Person zuordnen. Für solche Daten gilt die Datenschutz-Grundverordnung nicht. Soweit beim Webseitenaufruf technisch notwendige personenbezogene Daten oder entgegen dem Eingabehinweis personenbeziehbare Inhalte verarbeitet werden, gelten die Datenschutzerklärung der Hochschule und die gesetzlichen Rechte auf Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung, Widerspruch und gegebenenfalls Datenübertragbarkeit.

Da im Projektdatensatz kein Name, Nutzerkonto oder persönlicher Zuordnungsschlüssel gespeichert wird, kann eine einzelne Meldung nach dem Absenden regelmäßig nicht einer Person zugeordnet werden. Eine gezielte Auskunft, Berichtigung, Rücknahme oder Löschung ist daher nur möglich, wenn der betreffende Eintrag anhand zusätzlicher Angaben eindeutig aufgefunden werden kann.

Bei inhaltlichen Fragen zum Projekt wenden Sie sich an das Kehler Institut für Angewandte Forschung (KIAF), E-Mail: kiaf(at)hs-kehl.de.

Weitere Informationen finden Sie in der Datenschutzerklärung der Hochschule Kehl.

Informations détaillées sur la recherche et la protection des données

Le projet de recherche #explainyourobstacle étudie les obstacles juridiques et administratifs liés aux frontières auxquels sont confrontés les citoyennes et les citoyens des régions frontalières. À cette fin, la Hochschule Kehl recueille de courtes descriptions, les analyse par thèmes, établit une typologie des obstacles et traite ces informations de manière à permettre l’élaboration de solutions pour les surmonter. Sur cette base sont élaborés des études de cas, des publications scientifiques, des supports de formation et un guide de transfert.

La participation est volontaire. Le fait de ne pas participer n’entraîne aucun désavantage. Le formulaire est conçu pour une utilisation anonyme. Il ne demande ni nom, ni coordonnées, ni adresse postale, ni compte utilisateur, ni donnée démographique ni donnée de localisation vous concernant et n’accède pas à la géolocalisation de votre appareil. Aucun lien permettant de vous identifier n’est créé dans le jeu de données du projet.

Veuillez également ne fournir dans le champ de texte libre aucune donnée à caractère personnel ni aucune information confidentielle. Cela comprend notamment les noms, les adresses privées ou professionnelles, les adresses électroniques, les numéros de téléphone, les dates de naissance, les plaques d’immatriculation, les numéros d’assurance, de personnel ou de dossier, ainsi que toute information dont la combinaison pourrait permettre de vous identifier ou d’identifier d’autres personnes. Décrivez uniquement l’obstacle général et le contexte transfrontalier concerné. Les contributions sont examinées avant toute analyse scientifique ou juridique ultérieure. Si des informations pouvant être rattachées à une personne sont repérées, elles sont supprimées ou la contribution concernée est exclue de la suite du traitement.

L’équipe du projet examine, catégorise et analyse les textes reçus. Cette analyse est exclusivement destinée à la recherche, au développement du projet et au transfert de connaissances. Les résultats peuvent être utilisés sous forme agrégée ou comme exemples anonymes, abrégés ou reformulés dans des statistiques, des visualisations, des études de cas, des rapports, des publications scientifiques et des formations, ainsi que dans les échanges avec les organismes transfrontaliers ou publics compétents. Aucun signalement permettant d’identifier une personne n’est publié ni transmis à des autorités, à des services de conseil ou à d’autres tiers. Les données sont traitées dans un environnement de projet protégé par des restrictions d’accès.

L’outil sert à la collecte scientifique et non à fournir des conseils individuels, à traiter une demande administrative ou à introduire un recours. L’envoi ne permet de préserver aucun délai ni de faire valoir aucun droit. Comme aucune coordonnée n’est recueillie, l’équipe du projet ne peut pas répondre. Pour obtenir une aide concrète, veuillez vous adresser directement à un service d’information, de conseil ou à une administration compétente.

Les informations entièrement anonymes ne peuvent être attribuées à une personne identifiée ou identifiable. Le règlement général sur la protection des données (RGPD) ne s’applique pas à ces données. Dans la mesure où des données à caractère personnel techniquement nécessaires sont traitées lors de la consultation du site ou que, contrairement aux consignes de saisie, des contenus permettant d’identifier une personne sont traités, la déclaration de protection des données de la Hochschule ainsi que les droits légaux d’accès, de rectification, d’effacement, de limitation du traitement, d’opposition et, le cas échéant, de portabilité des données s’appliquent.

Comme aucun nom, compte utilisateur ou identifiant personnel n’est enregistré dans le jeu de données du projet, un signalement ne peut généralement plus être rattaché à une personne après son envoi. Une demande ciblée d’accès, de rectification, de retrait ou d’effacement ne peut donc être satisfaite que si la contribution concernée peut être retrouvée sans ambiguïté à l’aide d’informations complémentaires.

Pour toute question concernant le contenu du projet, veuillez vous adresser au Kehler Institut für Angewandte Forschung (KIAF), courriel : kiaf@hs-kehl.de.

Vous trouverez de plus amples informations dans la déclaration de protection des données de la Hochschule Kehl.

Projektdauer: September 2024 – Dezember 2026

Projektleitung: Prof. Dr. Michael Frey

Drittmittelgeber: Bundesministerium des Innern und für Heimat (BMI)

Kontakt

Kehler Institut für Angewandte Forschung (KIAF)

+49 7851 894-155
kiaf(at)hs-kehl.de
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