Kommunale Sozialpolitik und Sozialverwaltung zeichnet sich durch eine sehr hohe inhaltliche und rechtliche Komplexität aus. Unsere Seminare effektivieren Ihre „Soziale Nachhaltigkeit“ in den Sozial- und Jugendhilfeträgern sowie Freien Trägern. Wir begleiten Sie gern bei wichtigen rechtlichen, planerisch-konzeptionellen wie auch umsetzungsorientierten Fragestellungen.

Schwerpunkte der Seminare:

  • Kommunale Sozialplanung
  • Sozialverwaltungsverfahren
  • Sozialdatenschutz
  • Klärung juristischer Fragestellungen im Bereich des SGB
  • Entwicklung von Handlungs- und Umsetzungsstrategien insb. in den Leistungsbereichen des SGB II, III, VIII, IX, XI und XII
  • Evaluierung sozialpolitischer Maßnahmen und Leistungen Steuerung freier Träger

Sozialdatenschutz im SGB VIII, 1 Tag, 23. März 2017

Im Rahmen dieses Seminars geht es um die sozialdatenschutzrechtlichen Anforderungen, die bei der Erhebung, Verarbeitung und Nutzung von Sozialdaten zwingend einzuhalten sind. Ebenso werden die rechtlichen Voraussetzungen erörtert, die vor einer Anforderung von Sozialdaten zu prüfen sind. Beleuchtet werden die Rechtsaspekte, die bei einer behördeninternen Sozialdatennutzung zu beachten sind. Es geht ebenfalls um Voraussetzungen, die bei einem Datenaustausch mit Dritten (andere Behörden, kirchliche Stellen, private Dritte) zu beachten sind.

 

Termin: Donnerstag, 23.11.2017, von 10:00 bis 17:00 Uhr in der Hochschule Kehl

Referent: Prof. Dr. Jan Kepert

Kosten: 200 Euro pro Teilnehmer/in

Grundlagen des SGB VIII, 1 Tag, 06. April 2017

Das Seminar hat zum Ziel, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Jugendämter sowie der freien Träger in die Lage zu versetzen, sicher und rechtlich fehlerfrei mit den Instrumentarien des Kinder- und Jugendhilferechts umzugehen.

 

Allgemeine Grundätze des SGB VIII werden dargestellt. Sodann erfolgt eine intensive Auseinandersetzung mit den rechtlichen Grundlagen für die Gewährung wichtiger Leistungen (z.B. Hilfe zur Erziehung gem. §§ 27 ff SGB VIII, Eingliederungshilfe gem. § 35 a SGB VIII). Im Anschluss werden andere Aufgaben (z.B. Inobhutnahme gem. § 42 SGB VIII, Erteilung von Erlaubnissen nach §§ 43 f SGB VIII) erläutert. Abgerundet wird das Seminar durch einen Überblick über den Sozialdatenschutz, Zuständigkeitsvorschriften und die Kostenbeteiligung.

Neben der Darstellung des materiellen Rechts wird auch ein Schwerpunkt auf verfahrensrechtliche Fragestellungen bei der täglichen Rechtsanwendung gelegt.

 

Termin: Donnerstag, 06. April 2017, von 10:00 bis 17:00 Uhr in der Hochschule Kehl.

Referent: Prof. Dr. Jan Kepert

Kosten: 200 Euro pro Teilnehmer/in

Gefährdungseinschätzung SGB VIII, 1 Tag, 04. Mai 2017

Gefährdungseinschätzung nach § 8 a SGB VIII, Inobhutnahme nach § 42 SGB VIII und familiengerichtliches Verfahren nach § 1666 BGB aus rechtlicher und psychologischer Sicht

 

Sowohl bei der Gefährdungseinschätzung nach § 8 a SGB VIII wie auch bei der Inobhutnahme nach § 42 SGB VIII und dem familiengerichtlichen Verfahren nach § 1666 BGB sind Entscheidungen zu treffen, die eine  vielschichtige Fallbeurteilung erforderlich machen. So ist bereits umstritten, welche Gefährdungsschwelle für das Einsetzen der Gefährdungseinschätzung nach § 8 a SGB VIII oder für die Inobhutnahme nach § 42 Abs. 1 S. 1 Nr. 2 SGB VIII zu fordern ist. Problematisch kann auch das Verfahren vor dem Familiengericht nach § 1666 BGB sein, etwa weil auf Seiten des Jugendamtes und des Gerichts unterschiedliche Maßstäbe an ein Handeln angelegt werden. Diese Probleme sollen im Rahmen des Seminars aus rechtlicher Sicht untersucht werden.

 

Termine: Donnerstag der 04.05.17 von 10:00 bis 17:00 Uhr o

Referent: Prof. Dr. Jan Kepert

Kosten pro Seminar: 200 Euro pro Teilnehmer/in

Ausländerrecht für Jugendämter, Amts- sowie Berufsvormünder und freie Träger, 1 Tag, 11. Mai 2017

Im Zusammenhang mit der Aufgabenwahrnehmung gegenüber unbegleiteten ausländischen Kindern und Jugendlichen und insbesondere der Vornahme von Rechtshandlungen nach § 42a Abs. 3 S. 1 und § 42 Abs. 2 S. 4 SGB VIII sind Kenntnisse des Ausländer– und Asylrechts von erheblicher Bedeutung. Dies betrifft die  Vertretung des Minderjährigen gegenüber der Ausländerbehörde in im Falle einer Asylantragstellung auch gegenüber dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge.

Das Seminar hat zum Ziel, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Jugendämter, der freien Träger sowie Berufsvormünder in die Lage zu versetzen, sicher und rechtlich fehlerfrei mit den Instrumentarien des Ausländer– und Asylrechts umzugehen. 

 

 

Termin: Donnerstag, 11.05.2017, von 10:00 bis 17:00 Uhr

Kosten: 200 Euro/Teilnehmer

Dozente: Prof. Dr. Jan Kepert

Vertiefung Ausländerrecht für Jugendämter (insbes. Vormund) und freie Träger, 1 Tag, 21. Sept. 2017 und 09. Nov. 2017

 

Gesetzliche Neuregelungen durch das Gesetz zur besseren Durchsetzung der Ausreisepflicht – Vertiefung Ausländerrecht für Jugendämter (insbes. Vormund) und freie Träger, 1 Tag, 21. September und 9. November 2017

 

Im Zusammenhang mit der Aufgabenwahrnehmung gegenüber unbegleiteten ausländischen Kindern und Jugendlichen und insbesondere der Vornahme von Rechtshandlungen nach § 42a Abs. 3 S. 1 und § 42 Abs. 2 S. 4 SGB VIII sind Kenntnisse des Ausländer– und Asylrechts von erheblicher Bedeutung. Dies betrifft die  Vertretung des Minderjährigen gegenüber der Ausländerbehörde und im Falle einer Asylantragstellung auch gegenüber dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge. Durch das Gesetz zur besseren Durchsetzung der Ausreisepflicht werden Neuregelungen im AufenthG, im AsylG und im SGB VIII in Kraft treten.

 

Das Seminar hat zum Ziel, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Jugendämter, der freien Träger sowie Berufsvormünder, die sich bereits mit dem Ausländer- und Asylrecht befasst haben, in die Lage zu versetzen, sicher und rechtlich fehlerfrei mit den gesetzlichen Neuregelungen und wichtigen Instrumentarien des Ausländer– und Asylrechts umzugehen. Neben den Neuregelungen wird im Rahmen des Seminars der Aufbau von allgemeinen und speziellen Erteilungsvoraussetzungen im Detail dargestellt. Wichtige Anspruchsgrundlagen (z.B. Familiennachzug, § 25 Abs. 5 AufenthG, § 25a AufenthG) für die Erteilung eines Aufenthaltstitels werden anhand von Fallbeispielen geprüft. Zudem wird der Ablauf aufenthaltsbeendender Maßnahmen (insbes. Abschiebung) dargestellt. Die Seminarteilnehmer können vorab eigene Fallbeispiele übermitteln, die im Rahmen des Seminars besprochen werden. Schließlich werden auch aktuelle Probleme bei der Zusammenarbeit mit der Ausländerbehörde diskutiert.    

 

Die Veranstaltung wird Workshop-Charakter mit einem intensiven Austausch haben. Daher ist die Teilnehmerzahl auf 14 begrenzt. Sollten Sie keinen Platz mehr erhalten, kontaktieren Sie bitte Frau Ulrich (kifo(at)hs-kehl.de).

 

Termin: 21.09.2017 und 09.11.2017, von 10:00 bis 17:00 Uhr in der Hochschule Kehl, Kinzigallee 1, 77694 Kehl

 

Kosten: 200 Euro/Teilnehmer

Dozent: Prof. Dr. Jan Kepert

 

 

Asylbewerberleistungsgesetz - Gesetzliche Grundlagen und Rechtsprechung, 1 Tag, 23. Nov. 2017

Das Asylbewerberleistungsgesetz ist im Jahr 2015 mehrfach geändert worden. Die Rechtsanwendung ist hierdurch nicht vereinfacht worden. Beispielsweise erfordert die Anspruchseinschränkung nach § 1a AsylblG eine komplexe Entscheidung auf Tatbestandsseite, die entscheidend von ausländerrechtlichen Fragestellung vorbestimmt wird. Auch die Leistungsabgrenzung der Grundleistungen nach §§ 3 ff. AsylblG, der Leistungen in besonderen Fällen nach § 2 AsylblG sowie einer Leistungsberechtigung nach SGB II, SGB XII und SGB VIII erfordert rechtlich komplexe Entscheidungen.     

Im Rahmen des Seminars soll umfassend auf die Rechtsanwendung in der Praxis und die aktuelle Rechtsprechung eingegangen werden. 

 

 

Der Referent (Prof. Dr. Jan Kepert) lehrt und forscht auf dem Gebiet des Asylbewerberleistungsgesetzes. Er hat wichtige Regelungen im Kommentar HTK-AsylbLR, Neuer Medienverlag, kommentiert:

https://www.neuer-medienverlag.com/

Der Referent:

Prof. Dr. Jan Kepert

Professor der Hochschule Kehl an der Fakultät I Recht

Termin: Donnerstag, 23.11.2017, von 10:00 bis 17:00 in der Hochschule Kehl

Teilnahmegebühr: 200,- EUR

aktueller Flyer

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