Kommunale Sozialpolitik und Sozialverwaltung zeichnet sich durch eine sehr hohe inhaltliche und rechtliche Komplexität aus. Unsere Seminare effektivieren Ihre „Soziale Nachhaltigkeit“ in den Sozial- und Jugendhilfeträgern sowie Freien Trägern. Wir begleiten Sie gern bei wichtigen rechtlichen, planerisch-konzeptionellen wie auch umsetzungsorientierten Fragestellungen.

Schwerpunkte der Seminare:

  • Kommunale Sozialplanung
  • Sozialverwaltungsverfahren
  • Sozialdatenschutz
  • Klärung juristischer Fragestellungen im Bereich des SGB
  • Entwicklung von Handlungs- und Umsetzungsstrategien insb. in den Leistungsbereichen des SGB II, III, VIII, IX, XI und XII
  • Evaluierung sozialpolitischer Maßnahmen und Leistungen Steuerung freier Träger

Sozialdatenschutz im SGB VIII für Jugendämter und Träger der freien Jugendhilfe, insbes. EU-Datenschutz GrundVO, am 13.02.2019

Sozialdatenschutz im SGB VIII für Jugendämter und Träger der freien Jugendhilfe, insbes. EU-Datenschutz GrundVO

Im Rahmen dieses Seminars geht es um die sozialdatenschutzrechtlichen Anforderungen, die bei der Erhebung, Verarbeitung und Nutzung von Sozialdaten zwingend einzuhalten sind. Dabei wird insbesondere auf die EU-Datenschutz GrundVO eingegangen, die ab 25. Mai 2018 unmittelbar anwendbar ist.

Termine: Mittwoch, 13.02.2019 von 10:00 bis 17:00 Uhr in der Hochschule Kehl, Kinzigallee 1, 77694 Kehl

Referent: Prof. Dr. Jan Kepert

Rechtsverhältnis zwischen öffentlicher und freier Jugendhilfe bei einer Leistungserbringung nach dem SGB VIII sowie Leistungs- Entgelt- und Qualitätsentwicklungsvereinbarungen vor und im Schiedsstellenverfahren, am 09.05.2019

Rechtsverhältnis zwischen öffentlicher und freier Jugendhilfe bei einer Leistungserbringung nach dem SGB VIII sowie Leistungs- Entgelt- und Qualitätsentwicklungsvereinbarungen vor und im Schiedsstellen-verfahren

Das Rechtsverhältnis zwischen öffentlicher und freier Jugendhilfe ist maßgeblich für die Frage, ob und wenn ja, in welcher Höhe ein Zahlungsanspruch des freien Trägers entsteht bzw. eine Zahlungspflicht der öffentlichen Jugendhilfe gegeben ist. Aktuelle Rechtsprechung des BayVGH hat die bisherigen Grundsätze zum Entstehen des Zahlungsanspruchs verändert. Maßgeblich für die Leistungsabwicklung sind insbesondere auch Leistungs-, Entgelt- und Qualitätsentwicklungsvereinbarungen. Ausführlich wird im Seminar unter Berücksichtigung aktueller Rechtsprechung auch darauf eingegangen, wie sich ein Tagessatz ermitteln lässt und welche rechtlichen Vorgaben bei der Verhandlung und im Schiedsstellenverfahren zu beachten sind.

Termin: Donnerstag, 09.05.2019, von 10:00 bis 17:00 Uhr in der Hochschule Kehl, Kinzigallee 1, 77694 Kehl

Referent: Prof. Dr. Jan Kepert

 

 

Asylbewerberleistungsgesetz - Gesetzliche Grundlagen, Rechtsprechung sowie Bescheidtechnik, am 28.02.2019

Asylbewerberleistungsgesetz - Gesetzliche Grundlagen, Rechtsprechung sowie Bescheidtechnik

Das Asylbewerberleistungsgesetz ist in den letzten Jahren mehrfach geändert worden. Die Rechtsanwendung ist hierdurch deutlich komplexer geworden. Beispielsweise erfordert die Anspruchseinschränkung nach § 1a AsylbLG eine komplexe Entscheidung auf Tatbestandsseite, die entscheidend von ausländerrechtlichen Fragestellungen vorbestimmt wird. Auch die Leistungsabgrenzung der Grundleistungen nach §§ 3 ff. AsylbLG, der Leistungen in besonderen Fällen nach § 2 AsylbLG sowie einer Leistungsberechtigung nach SGB II, SGB XII und SGB VIII erfordert rechtlich komplexe Entscheidungen.

Im Rahmen des Seminars soll umfassend auf die Rechtsanwendung in der Praxis und die aktuelle Rechtsprechung zum AsylbLG eingegangen werden. Ein besonderes Augenmerk wird auch auf das einzuhaltende Verwaltungsverfahren und die Bescheidtechnik gelegt.

Termin: Donnerstag, 28.02.2019, von 10:00 bis 17:00 in der Hochschule Kehl Kinzigallee 1, 77694 Kehl

Referent: Prof. Dr. Jan Kepert

Gefährdungseinschätzung nach § 8 a SGB VIII, Inobhutnahme nach § 42 SGB VIII und familiengerichtliches Verfahren nach § 1666 BGB aus rechtlicher Sicht, am 11.04.2019

Gefährdungseinschätzung nach § 8 a SGB VIII, Inobhutnahme nach § 42 SGB VIII und familiengerichtliches Verfahren nach § 1666 BGB aus rechtlicher Sicht

Sowohl bei der Gefährdungseinschätzung nach § 8 a SGB VIII wie auch bei der Inobhutnahme nach § 42 SGB VIII und dem familiengerichtlichen Verfahren nach § 1666 BGB sind Entscheidungen zu treffen, die eine  vielschichtige Fallbeurteilung erforderlich machen. So ist bereits umstritten, welche Gefährdungsschwelle für das Einsetzen der Gefährdungseinschätzung nach § 8 a SGB VIII oder für die Inobhutnahme nach § 42 Abs. 1 S. 1 Nr. 2 SGB VIII zu fordern ist. Problematisch kann auch das Verfahren vor dem Familiengericht nach § 1666 BGB sein, etwa weil auf Seiten des Jugendamtes und des Gerichts unterschiedliche Maßstäbe an ein Handeln angelegt werden. Diese Probleme sollen im Rahmen des Seminars aus rechtlicher Sicht untersucht werden.

Termin: Donnerstag, 11.04.2019, von 10:00 bis 17:00 Uhr in der Hochschule Kehl, Kinzigallee 1, 77694 Kehl

Referent: Prof. Dr. Jan Kepert

Teilnahmegebühr: 200,- EUR

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