Risikomanagement in Kommunen – ein wenig beachtetes Feld!

Wenn über Risikomanagement im kommunalen Bereich gesprochen wird, denken viele zunächst an den Katastrophen- oder Brandschutz. Ganz wichtig sind indessen auch Finanzrisiken, wie sie durch Derivatgeschäfte (Linz in Österreich!), eigene Unternehmen (Stadtwerke Gera und Wanzleben), Fehlkalkulationen bei kommunalen Investitionen, aber auch durch fehlendes bzw. nicht hinreichend qualifiziertes Personal entstehen können. In der Veranstaltung soll zunächst das Verständnis für Risiken behandelt werden. Ganz wichtig ist die Diskussion der Wahrnehmung von Risiken handelnder Personen. Daran anschließend sind die Elemente des Risikomanagements,

  • Risikoidentifikation
  • Risikobewertung
  • Behandlung von Risiken

darzustellen. Dabei wird das Risikodreieck der KGSt „Früherkennung – Internes Kontrollsystem – Risikocontrolling als Referenzrahmen herangezogen. Weitere Themenblöcke sind die Berichterstattung und die Organisation des Risikomanagements. Ziel ist es, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ein erstes Rüstzeug für den Aufbau eines Risikomanagementsystems in ihrer Verwaltung zu vermitteln.

  • Folgende Themen werden behandelt:
  • Was sind die Risiken einer Kommune?
  • Wie werden Risiken wahrgenommen?
  • Wie können Risiken identifiziert werden?
  • Wie sind Risiken zu bewerten?
  • Wie ist mit Risiken umzugehen?
  • Wie soll über Risikomanagement berichtet werden?
  • Wie ist die verwaltungsinterne Organisation aufzubauen?

Zeit: Zu diesem Seminar gibt es aktuell keine neuen Termine

Ort: Hochschule Kehl

Referent: Prof. Dr. Gunnar Schwarting

Seminargebühr: 219 Euro