Studium Generale 14.03.2019

Das Tier: Mitgeschöpf oder was? Plädoyer für eine Ethik der Mitgeschöpflichkeit

Am Donnerstag, 14. März 2019 findet um 18 Uhr eine Veranstaltung im Rahmen der Vortragsreihe Studium Generale an der Hochschule für öffentliche Verwaltung Kehl statt.

 

In unserem Verhältnis zu den Tieren erleben wir uns in unserer ganzen Widersprüchlichkeit.

Viele Menschen haben eine liebevolle Beziehung zu ihrem Hund und ihrer Katze, verhätscheln sie geradezu. Andererseits quellen die Tierheime über. Eine große Mehrheit lehnt die Massentierhaltung ab. Gleichzeitig wird billiges Schweinefleisch aus genau jener Haltung gekauft. Passen unsere humanistische Einstellung und unser liberal-demokratisches Verständnis zu dem millionenfachen Tierleid, dass wir in einer Parallelwelt neben uns dulden?

 

Genetisch unterscheiden wir Menschen uns zu 1,6 % von Schimpansen und Bonobos. Moralisch und rechtlich stehen sie für uns auf einer Stufe mit dem Maulwurf und der Grille. Wie rechtfertigen wir den Ausschluss der Tiere aus unserer Moral? Ist das noch zeitgemäß? Ist Gewalt gegen Tiere anders zu bewerten als Gewalt gegen Menschen? Welche Grenzen wollen wir Menschen uns diesbezüglich setzen?

 

In seinem Vortrag geht Gerhard Siefert auf die Geschichte der Mensch-Tier-Beziehung ein und auf die Frage, wie wir Menschen die Würde unserer Mitgeschöpfe achten und ethisch gerecht mit ihnen umgehen können. Dabei nimmt er Bezug auf die zeitgenössische tierethische Debatte in Philosophie und Theologie.

Gerhard Siefert ist im Vorstand des NABU Lahr und leitet dort die Arbeitsgruppe „Mensch-Tier-Umwelt“.

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