Europa vor Ort leben

Kehler Studierende an der Verwaltungshochschule Meißen

Kehl/Meißen. „Die Zukunft Europas“. Mit diesem Titel startete die achte Sommerfakultät Mitte August an der Verwaltungshochschule Meißen in Sachsen. Teilgenommen haben neben der Hochschule Kehl, welche mit fünf Studierenden und Rektor Prof. Paul Witt vertreten war, weitere Hochschulen aus ganz Deutschland, sowie Gäste aus Polen, Tschechien und der Ukraine.

Kern der sechstägigen Veranstaltung waren Vorträge und Diskussionen zum Thema Europa, die von einem ansprechenden Rahmenprogramm begleitet wurden.

 

Für einen emotionalen Auftakt der Sommerfakultät sorgten die Meissner Studierenden: Mit nacheinander einsetzenden Instrumenten und anschließend von allen Teilnehmenden gesanglich unterstütz, erklang die Europahymne „Ode an die Freude“.

 

Inhaltlich wurde das Programm durch einen Vortrag mit dem Titel „Ganz weit weg? Die Bedeutung von Europa für die öffentliche Verwaltung“ durch Prof. Witt, Präsident der Rektorenkonferenz der Hochschulen für den öffentlichen Dienst, eröffnet. „Europa ist nicht ganz weit weg, sondern ganz nah“, sagte Prof. Witt. Ein europäischer Geist in den Amtstuben werde daher umso dringender benötigt.

 

Als einer von vielen weiteren hochkarätigen Rednern stand der sächsische Staatsminister für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie Chef der Sächsischen Staatskanzlei Oliver Schenk am Rednerpult. „Europäische Gesetzgebung darf die Gegebenheiten und Unterschiede vor Ort nicht außer Acht lassen“, so Schenk. Europa müsse daher vor allem ein Europa der Regionen sein.

 

Auch die Kehler Studierenden hatten die Möglichkeit im Rahmen der Sommerfakultät am Rednerpult zu stehen. Sabrina Pazian und Philipp Häring stellten den Studiengang „Management von Clustern und regionalen Netzwerken“ vor, den die Hochschule Kehl in Kooperation mit der Universität Straßburg ausrichtet.

Ein weiteres Beispiel für eine europäische Ausbildung in der Praxis präsentierten Uwe Fromm, Fabian Klemm und Philipp Meister: Der Kehler Masterstudiengang „Europäisches Verwaltungsmanagement“ wurde ins Leben gerufen, um die besonderen europäischen Herausforderungen im Verwaltungsalltag besser bewältigen zu können.

 

Neben dem reibungslosen Ablauf der Vorträge sorgten die Organisatoren der Meissner Studierenden auch für ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm außerhalb des Hörsaals. Beispielsweise besuchten die Teilnehmenden die Gedenkstätte des ehemaligen Staatssicherheitsgefängnisses in Bautzen. Am Ende des Tages stand immer auch ein gemeinsamer Ausklang am Lagerfeuer an. Hier wurden Diskussionen der Vorträge wieder aufgenommen und die Teilnehmenden aus den verschiedenen Ländern hatten die Möglichkeit zum Austausch.

 

Eine Kanutour auf der Elbe sorgte bei den sommerlichen Temperaturen für eine gelungene Abkühlung und bereitete allen große Freude.

Der Tagesausflug nach Dresden inklusive des Besuches der Staatskanzlei und der Semperoper rundete das Rahmenprogramm ab und bildete den kulturellen Abschluss der Sommerfakultät.

 

Die Sommerfakultät Meissen zeichnete ein Bild von Europa, das Lust auf die Zukunft macht. Durch die tolle Organisation und das Engagement der Meissner Studierenden wurde diese Veranstaltung zu einer Bereicherung für alle Teilnehmenden und einem vollen Erfolg.

Die Vorfreude für die nächste Sommerfakultät 2020 ist groß.

 

Foto:

Von links:

Prof. Paul Witt (Rektor der Hochschule Kehl), die Kehler Studierenden und Prof. Dr. Frank Nolden (Rektor der Verwaltungshochschule Meißen).

 

 

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