Die Hochschule für öffentliche Verwaltung in Kehl ist eine der renommiertesten Einrichtungen dieser Art in Deutschland. Sie wurde 1971 gegründet und in den 80er Jahren erweitert. Derzeit lehren 36 hauptamtliche Professoren und rund 250 Lehrbeauftragte.

Studiengänge und Studierende

Im Bachelorstudiengang sowie dem Masterstudiengang Europäisches Verwaltungsmanagement, dem berufsbegleitenden Masterstudiengang Public Management und dem deutsch-französischen Masterstudiengang Management von Clustern und regionalen Netzwerken sind derzeit rund 1.020 Studierende immatrikuliert.

Die Hochschule Kehl ist eine Hochschule, die mit dem Bachelorstudiengang ausschließlich für Tätigkeiten im öffentlichen Dienst ausbildet. Ihre Hauptaufgabe ist es, Beamte für den gehobenen Verwaltungsdienst des Landes, der Gemeinde, der Landkreise und der sonstigen der Aufsicht des Landes unterstehenden Körperschaften, Anstalten und Stiftungen des öffentlichen Rechts auszubilden. Diese Aufgabe teilt sie sich mit der Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen Ludwigsburg, mit der sie schon deshalb eng kooperiert, weil die Studierenden beider Hochschulen dieselbe Staatsprüfung abzulegen haben.

Der Anteil der weiblichen Studierenden lag in den letzten Jahren bei etwa 70 Prozent. Damit hat sich die Verteilung im Vergleich zu den Anfangsjahren der Hochschule in den frühen 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts ziemlich gedreht. Damals lag der Frauenanteil bei nicht einmal 20 Prozent.

Gute Berufsaussichten

Die Absolventinnen und Absolventen erlangen gerade in kleineren Gemeinden häufig schon unmittelbar nach ihrer Ausbildung Führungspositionen, viele Bürgermeister/innen stammen aus dem gehobenen Verwaltungsdienst, der auch in größeren Gemeinden und der Landesverwaltung eine so wichtige Rolle spielt, dass man von ihm als dem „Rückgrat" der Verwaltung spricht.

Hochschulstatus

Im Gegensatz zu externen Hochschulen sind die Bachelorstudierenden an den Hochschulen für öffentliche Verwaltung Beamtenanwärterinnen und Beamtenanwärter. Neben der Tatsache, dass die Studierenden aus diesem Grunde während des Studiums und der praktischen Ausbildung Bezüge erhalten, ergeben sich im Zulassungsverfahren und für die Studentenverwaltung einige wichtige Unterschiede zu externen Hochschulen.

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