Ob es nun um die Strukturierung von Aufgaben, Bewältigung des technischen Wandels oder um das Ausbalancieren formaler Erwartungen und informaler Prozesse geht - die Entwicklung einer Organisation stellt im Allgemeinen eine komplexe Herausforderung dar.

Aktuell ist auch die Hochschule Kehl dabei ihre Organisation umfassend neu zu entwickeln. Das Ziel ist, sie gemeinsam mit den Ziel- / Anspruchsgruppen entstehen zu lassen, sie dabei stetig an die sich verändernden Rahmenbedingungen anzupassen und sie so immer weiter zu verbessern.

Der Ausgangspunkt für die Organisationsentwicklung der Hochschule stellten die Perspektiven und Erwartungen der Zielgruppen dar. Leitfragen zur Ermittlung dieser waren bspw.: "Wer sind die Zielgruppen der Hochschule?", "Welche Personengruppe gehört zu welcher Zielgruppe?", "Wie kann man sie differenzieren?" und die entscheidende Frage: "Welche Erwartungen und Wünsche haben die jeweiligen Zielgruppen?".

Anhand der definierten Zielgruppen hat die Hochschule drei große Handlungsfelder ableiten können, die als die drei äußeren Schnittstellen/Anlaufstellen zu den Zielgruppen, zum 01.01.2020 als neue Organisationseinheiten, gebildet wurden. Dieses Vorgehen folgt der Idee einer „Organisation von außen nach innen“.
Die Handlungsfelder/Anlaufstellen/Organisationseinheiten sind:

  1. Studium & Lehre
  2. Weiterbildung und
  3. Forschung.

Diese drei Handlungsfelder finden sich auch im Strategie- und Entwicklungsplan der Hochschule, welcher nun konsequent in der organisatorischen Struktur umgesetzt wird. Aktuell ist die Hochschule dabei kundenorientierte Service- und Qualitätskonzepte zu entwickeln, welche die Basis für professionelle Prozesse und zufriedene Zielgruppen sein sollen.

Getragen (unterstützt) werden diese von den folgenden Organisationseinheiten:

      • FMS       – Facility Management & Service,
      • FMV       – Finanzmanagement & Verwaltung,
      • INT        – International Office
      • ITS         – IT-Service und
      • SEQ       – Strategische Entwicklung & Qualitätsmanagement,

      die das Rektorat von innen heraus - und nicht wie bei Verwaltungen/wie bei einer Aufbauorganisation sonst üblich, von oben herab - steuert. (Die Symbolik des Kreises verdeutlicht den Gedanken/das Prinzip/die Idee).

      Das Rektorat, als zentraler Kern der Organisation, ist als Kollegialorgan organisiert, welches gemeinsam die strategische Ausrichtung und Ziele für einen Aufgabenbereich diskutiert, bespricht und entscheidet. Die operative Umsetzung eines Themas erfolgt dann durch die verantwortliche Person im Rektorat. Aufgaben, Kompetenzen und Verantwortung bleiben immer gebündelt bei einem Rektoratsmitglied.

      Inhaltlichen und organisatorischen Rückhalt erfährt das Rektorat dank des zweiten Rings, der Steuerungsunterstützung.

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      News

      23.07.2020

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