Zielsetzung

Durch qualitative Forschung und Bildung sollen Studenten/innen nachhaltiges Denken und Handeln vermittelt werden. Sie versetzt Menschen in die Lage, Entscheidungen für die Zukunft zu treffen und dabei abzuschätzen, wie sich das eigene Handeln auf künftige Generationen oder das Leben in anderen Weltregionen auswirkt. Der Einzelne erfährt durch Bildung für Nachhaltige Entwicklung, dass sein Handeln weitreichende Konsequenzen hat. Nicht nur für das Individuum und sein Umfeld, sondern auch für andere. Jeder kann etwas tun, um die Welt ein Stück zu verbessern. Ein solches Denken ist dringend notwendig, um Veränderungen anzustoßen und drängende globale Probleme wie den Raubbau an der Natur oder die ungleiche Verteilung von Reichtum anzugehen. Regierungen, Verwaltungen, Organisationen und Unternehmen müssen Nachhaltigkeit lernen und umsetzen. Bildung für Nachhaltige Entwicklung vermittelt Wissen über globale Zusammenhänge und Herausforderungen wie den Klimawandel oder globale Gerechtigkeit sowie die komplexen wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Ursachen dieser Probleme.

Die Hochschule für öffentliche Verwaltung Kehl steht als Kern des Wissenschaftssystems mit ihren drei Aufgabenfeldern Forschung, Lehre und Dienstleistung in der Verantwortung zur zukunftsorientierten Entwicklung der Gesellschaft beizutragen.

 

Weitere Ziele des Forschungsbereiches sind:

  • Entwickeln bzw. optimieren eines Managements für nachhaltig wirtschaftende Kommunen zur Förderung des Gemeinwohls im Sinne der Sicherung der stetigen Aufgabenerfüllung
  • Formulieren von sinnvollen Wirkungs-, Leistungs- und Finanzzielen
  • Erarbeiten von steuerungsrelevanten Kennzahlen

Forschungsschwerpunkte

Aktuelle Forschungsschwerpunkte:

  • Reeller und nomineller Ressourcenausgleich im Neuen Haushaltsrechts (NKHR)
  • Auf Wirkung zielende Steuerung (Ziele, Kennzahlen, Indikatoren)
  • Strategische Haushaltskonsolidierung
  • Bestimmung individueller Erfolgs- bzw. Liquiditätsgrenzen (Frühwarnsystem)
  • Entwickeln eines individuellen und handlungsleitenden Leitbildes
  • Gezielte Steuerung von Unternehmen und Beteiligung
  • Interkommunale Zusammenarbeit

Referenzen

  • Gemeinde Gundelfingen
  • Stadt Rastatt
  • Stadt Metzingen
  • Gemeinde Ottersweier
  • Stadt Bad Krozingen
  • Landkreis Lörrach

Kooperationen

Die Hochschule arbeitet im Bereich Nachhaltigkeit sehr eng mit dem Referat für Technik- und Wissenschaftsethik (rtwe) Karlsruhe zusammen. Das rtwe wurde 1991 als eine zentrale Einrichtung der staatlichen Hochschulen des Landes Baden-Württemberg gegründet. Es hat die Aufgabe im Rahmen des Förderprogramms für Technik- und Wissenschaftsethik das Angebot und die Etablierung der Fächer Ethik und nachhaltige Entwicklung an den Hochschulen zu unterstützen. Geleitet wird das rtwe von Herrn Prof. Dr. Michael Wörz.

 

Das rtwe ist geschäftsführendes Institut der Initiative „Hochschulen für Nachhaltige Entwicklung“ (HNE), das am 28. Oktober 2005 gegründet wurde. Darin haben sich 21 staatliche Hochschulen des Landes Baden-Württemberg zusammengeschlossen, um das Angebot einer „Bildung für Nachhaltige Entwicklung“ einzurichten und auszubauen. In diesem Sinne organisiert die rtwe regelmäßige Treffen der Nachhaltigkeitsbeauftragten der Hochschulen in Baden-Württemberg.

 

Außerdem bestehen Kooperationen mit:

Ansprechpartner

Prof. Dieter Brettschneider

Raum: 405

Telefon: +49 7851 / 894 - 163

Fax: +49 7851 / 8945 - 163

E-Mail: brettschneider[at]hs-kehl.de