Zielsetzung

Im Kompetenzschwerpunkt Energie und Klimaschutz forschen und beraten wir unter Einbeziehung unserer Studierenden zu allen fachlichen und rechtlichen Themen der Energiepolitik und der Energiewende. Von der Energieeffizienz über die Erzeugungsarten erneuerbarer Energien wie Windkraft, Wasserkraft, Biogas, Solarenergie bis zu den Strom- und Wärmenetzen, aber auch für übergreifende Klimaschutzkonzepte oder für Wege zum Bioenergiedorf und zum European Energy Award sind wir Ansprechpartner.

Im Bereich Umweltrecht forschen und beraten wir zu allen Themen des Naturschutz- und Immissionsschutzrechts, des Bodenschutz-, Wasser- und Abfallrechts sowie dem Bereich Umweltprüfungen (UVP/SUP).

Forschungsschwerpunkte

Die aktuelle Forschungstätigkeit des Kompetenzschwerpunkts speist sich im Wesentlichen aus den zahlreichen Umsetzungsfragen der Energiewende, welche nicht nur die Kommunen, sondern auch die staatlichen Verwaltungsbehörden wie Landratsämter und Regierungspräsidien stark in Anspruch nehmen. Hier besteht ein erheblicher Forschungsbedarf gerade im Bereich der Anwendungsorientierten Forschung (§ 2 Abs. 1 Nr. 4 LHG). Die Themen reichen hierbei von den rechtlich-administrativen Fragen der Energieeffizienz über die Planungs- und Genehmigungsverfahren für Anlagen der Erneuerbaren Energieerzeugung, wie beispielsweise Windenergie-, Wasserkraft-, Biogas- und Photovoltaikanlagen bis zu Strom- und Wärmenetzen, aber auch übergreifende Fragestellungen wie (kommunale) Klimaschutzkonzepte, Wege zum Bioenergiedorf oder den European Energy Award.

Daneben forscht die Hochschule im Bereich der öffentlichen Verwaltung allgegenwärtigen Themenbereich des klassischen Umweltrechts mit seinen vielfältigen Planungs- und Genehmigungsverfahren, etwa zu allen Themen des Naturschutz- und Immissionsschutzrechts, des Bodenschutz-, Wasser- und Abfallrechts sowie dem Bereich Umweltprüfungen (UVP/SUP).

Als Besonderheit kann in diesem Forschungsbereich gelten, dass Studierende der Hochschule aktiv in die Forschung mit einbezogen werden. Zahlreiche wissenschaftliche Veröffentlichungen von und mit Einbeziehung von Studierenden sind durch dieses Konzept entstanden.

Prof. Dr. Frey wurde für diese konsequente Umsetzung der Methode des forschenden Lernens mit dem Ars-legendi - Fakultätenpreis Rechtswissenschaft 2015 ausgezeichnet. Insoweit besteht auch eine Schnittstelle zur rechtsdidaktischen Forschungstätigkeit.

 

Aktuelle Forschungsschwerpunkte:

  • Raumordnung und kommunale Bauleitplanung im Energiebereich
  • Genehmigungsverfahren
  • Lösungen für rechtliche Fragestellungen
  • Handlungspotentiale und -felder im Bereich des Energie- und Klimaschutzes
  • Entwicklung von Handlungs- und Umsetzungsstrategien
  • Evaluierung von kommunalen Energiemaßnahmen
  • Organisatorische Fragestellungen
  • Bürgerbeteiligung im Feld kommunaler Energiegewinnung und kommunalem Klimaschutz

Kooperationen

Mit der Hochschule Offenburg (Institut für Angewandte Forschung, HS Offenburg) wurde ein Forschungsverbund geschaffen, der Kommunen in wichtigen Forschungsfragen „ganzheitlich“ begleiten kann. Insbesondere steht im Forschungsverbund die Verknüpfung von technischen und organisatorisch-rechtlichen Kompetenzfeldern im Vordergrund.

Ansprechpartner

Prof. Dr. Michael Frey, Mag. rer. publ.

Raum: 421

Telefon: +49 7851 / 894 - 204

Fax: +49 7851 / 8945 - 204

E-Mail: frey[at]hs-kehl.de