Zielsetzung

  • Positive Beeinflussung der regionalen wirtschaftlichen Entwicklung
  • Professionalisierung des Clustermanagements
  • Förderung der Interdisziplinarität und Interkulturalität im Clustermanagement

Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem Gebiet der Trinationalen Metropolregion Oberrhein (TMO).

Forschungsschwerpunkte

Im KIAF-Kompetenzzentrum Clustermanagement und kommunale Wirtschaftspolitik werden zwei Forschungsschwerpunkte realisiert. Das Europäische Kompetenz- und Forschungszentrum Clustermanagement (EKFC) befasst sich mit aktuellen Fragen der Cluster- und Netzwerkforschung. An dem grenzüberschreitenden Projekt beteiligen sich Forschende aus drei Hochschulen sowie Fachleute aus dem gesamten Oberrheingebiet. Die Leitung des Europäischen Kompetenz- und Forschungszentrums Clustermanagement wird von den drei beteiligten Partnern gemeinsam wahrgenommen:

Hochschule Kehl (Deutschland):Prof. Dr. Hansjörg Drewello

Internationale Beziehungen / ITIRI / Universität Straßburg (Frankreich):M. Madjid Bouzar, Verena Hänsch-Hervieux und Carole Maillier

Institut für Nonprofit und Public Management / Fachhochschule Nordwestschweiz (Schweiz): Marisa Helfer

Ein Projektbeirat stellt die Nähe zur Praxis sicher und gibt thematischen Input in die Projektarbeit ein. Er setzt sich zusammen aus Clustermanagern, Wirtschaftsförderern, Unternehmern und Wissenschaftlern aus der Metropolregion Oberrhein und darüber hinaus. In ihm werden die Ausrichtung des Kompetenzzentrums und des angegliederten Masterstudiengangs "Management von Clustern und regionalen Netzwerken" entsprechend der aktuellen Bedürfnisse aufeinander abgestimmt.

Daneben bearbeiten interdisziplinäre Teams aktuelle Fragen der kommunalen Wirtschafts- und Standortpolitik. Unternehmen sind auf gute Standortbedingungen angewiesen, wenn sie sich im wirtschaftlichen Wettbewerb behaupten wollen. Umgekehrt sind Städte auf eine funktionierende Wirtschaft angewiesen. Diese Wechselbeziehung stellt Kommunen in der Globalisierung  und zunehmenden internationalen Vernetzung gerade im europäischen Kontext vor neue Herausforderungen. Entsprechende Ansätze einer innovativen (inter-) kommunalen Wirtschaftspolitik  reichen insofern von der Konzeption und Umsetzung von Maßnahmen des Standortmarketings und der Ansiedlungsförderung, über die Erschließung vorhandener Förderinstrumente auf nationaler und europäischer Ebene bis hin zur Entwicklung neuer partnerschaftlicher Kooperationsbeziehungen, bei denen in einem multi-level Kontext Akteure aus unterschiedlichsten territorialen und sektoralen Ebenen (Kommunen, Regionen, sub-nationale Einheiten, Staaten, sowie Akteure aus Wirtschaft, Gesellschaft, Wissenschaft, Forschung und Innovation) wirkungsgerichtet vernetzt werden.

 

In diesem Forschungsschwerpunkt wurden im Jahr 2015 zwei Projekte abgeschlossen:

Das INTERREG-Projekt Clustermanagement ist ein Kooperationsprojekt der Hochschule Kehl mit der Université de Strasbourg und der Fachhochschule Nordwestschweiz. Im Mittelpunkt der Arbeit standen Untersuchungen zur Vernetzung der Clusterinitiativen in der Metropolregion Oberrhein, die Entwicklung eines gemeinsamen Berufsbildes „Clustermanager“ sowie eine kritische Analyse des Qualitätsmanagements in Clusterinitiativen. Das INTERREG-Projekt richtete gemeinsam mit der französischen Clusteragentur die European Cluster Days 2015 aus.

 

Das Projekt CODE24 ist eine strategische Bottom-Up-Inititative im Rahmen des EU-Programms INTERREG IVB NWE. Die Verbindung von ökonomischer Entwicklung sowie räumlicher-, Transport-, und ökologischer Planung entlang des TEN-T-Kernnetzwerks des Rhein-Alpen-Korridors trägt dazu bei, wichtige Konflikte hinsichtlich Kapazität und Lebensqualität entlang des Korridors zu lösen. Nach fünfjähriger intensiver Arbeit präsentieren die CODE24-Projektpartner eine gemeinsame Strategie für die Entwicklung des Rhein-Alpen-Korridors. Um diese Aufgabe zu bewältigen, war eine integrierte Planung von Landschafts-, Siedlungs- und Transportentwicklung für dieses dicht besiedelte und stark frequentierte Gebiet notwendig. Die Akzeptanz der Infrastrukturentwicklung in all diesen Regionen ist nur dann möglich, wenn die Entwicklung des Gütertransports keine Nachteile für den regionalen Personenverkehr mit sich bringt. Da der Personenverkehr die Grundlage der Raumentwicklungsstrategien in sämtlichen Regionen bildet, müssen Sicherheit und Förderung dieser Art von Transport Priorität haben. Die Hochschule Kehl arbeitete in diesem Projekt u.a. mit der ETH Zürich, der Universität Duisburg-Essen und der Universität Utrecht zusammen. Das Projekt wurde im Jahr 2015 beendet. 

Team

Prof. Dr. Hansjörg Drewello, Fabian Kiehlmann

Ansprechpartner

Prof. Dr. Hansjörg Drewello

Raum: 213a

Telefon: +49 7851 / 894 - 176

Fax: +49 7851 / 8945 - 176

E-Mail: drewello[at]hs-kehl.de