Im Forschungsbereich „digitale Lehre“ wird die Möglichkeiten der Implementierung digitaler Lehr-/Lernformen in die „klassischen“ Veranstaltungen der Hochschule untersucht.

Dabei werden Web-2.0-Applikationen genutzt, die im Regelfall im Alltag der Studierenden zur Anwendung kommen. Ziel ist es, kostengünstig (wenn möglich kostenfrei), einfach und schnell durch den Einsatz von Web-2.0-Applikationen die Effektivität der Lehr- und Lernmethoden zu steigern.

Die Forschung umfasst die Suche nach Applikationen, die untereinander verknüpfbar sind, um die Integration in den Alltag nahtlos und möglichst einfach zu gestalten. Sie analysiert die Leistungsfähigkeit der einzelnen Apps anhand der Anforderungen der Veranstaltungen an der Hochschule. Einzelne Auswahl- und Forschungskriterien sind:

  • Plattformkompatibilität (PC, Mac, iOS, Android, Windows Phone, …)
  • Kompatibilität und Vernetzung der Apps (Word mit Dropbox, GoogleDocs mit Facebook, …)
  • Daten- und Urheberrechtliche Fragen (Passwortschutz, …)
  • Zugriffsmöglichkeiten (Ortsunabhängigkeit, simultane Bearbeitung – etwa während der Vorlesung, semesterübergreifend, …)
  • ... 

In Abhängigkeit von der jeweiligen Veranstaltung (Vorlesung, Seminare, Bachelorarbeit, Forschungen) werden unterschiedliche Anforderungen an die Apps gestellt, erforscht werden mithin auch die einzelnen Einsatzbereiche der Apps.

Studierende lernen durch den Einsatz der Apps deren professionelle Nutzung und werden sensibilisiert für die technischen und rechtlichen Probleme, die in der Praxis auftauchen können. Es ist abzusehen, dass der Einsatz solcher Apps auch auf professioneller Ebene zunehmend Einzug in der Verwaltung haben wird. Gerade die Vernetzung der Ämter untereinander, die Bürgerbeteiligung und interne wie externe Projektbearbeitung wird zunehmend die Vernetzung über Web 2.0 erfordern.

 

Ergebnisse der Forschung sind letztlich nicht nur für die Lehre sondern auch für die Praxis relevant. Eine erhöhte Implementierung führt letztlich zu einer Vorbereitung der Studierenden, die gerüstet sind für kommende Probleme des Alltags.

Raum: 421

Telefon: +49 7851 / 894 - 204

Fax: +49 7851 / 8945 - 204

E-Mail: frey[at]hs-kehl.de

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