Die Nord-Süd-Transversale von Rotterdam nach Genua verbindet mehrere europäische Regionen mit höchster Wirtschaftskraft. Rund 70 Millionen Menschen leben und arbeiten im Einzugsbereich dieses Korridors. Jedes Jahr werden rund 700 Millionen Tonnen Güter allein auf der Schienenverkehrsachse transportiert.

 

Mit der Öffnung der beiden Alpenbasistunnel in der Schweiz 2007 am Lötschberg und voraussichtlich 2017 am Gotthard entsteht zudem eine Hochleistungsstrecke im europäischen Nord-Süd-Bahnverkehr und damit die Chance, zusätzlichen Güterfernverkehr in erheblichem Umfang von der Straße auf die Schiene zu verlagern. Nicht alle Engpässe können dabei rechtzeitig behoben werden, so beispielsweise im Abschnitt Karlsruhe - Basel.

 

Deshalb hat die Europäische Union jetzt ein Projekt bewilligt, das auf eine abgestimmte Entwicklungsstrategie der Regionen entlang des Korridors in den Themenfeldern Raumplanung, Verkehr, Wirtschaft und Umwelt zielt. Das von der Europäischen Union im Rahmen des Interreg-IVB-Programmraumes Nordwesteuropa geförderte Projekt Code 24 (Corridor Development 24) wird vom Verband Region Rhein-Neckar in Mannheim koordiniert.

Ansprechpartner

Prof. Dr. Hansjörg Drewello

Raum: 213a

Telefon: +49 7851 / 894 - 176

Fax: +49 7851 / 8945 - 176

E-Mail: drewello[at]hs-kehl.de

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